Auch wir machen Pause mit zentralen Gottesdiensten und Veranstaltungen in unserem Gemeindehaus. Wir verlagern das Gemeindeleben in die Häuser und unterstützen uns gegenseitig in der Versorgung. Gemeinde Jesu ist jeder Einzelne.

Herrnhuter Losungen

Tageslosung vom 02.04.2020
Gott, du hast mich von Jugend auf gelehrt, und noch jetzt verkündige ich deine Wunder.
Simeon nahm das Kind Jesus auf seine Arme und lobte Gott und sprach: Herr, nun lässt du deinen Diener in Frieden fahren, wie du gesagt hast; denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen.

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Rückblick: Das Kamp Moria auf Lesbos hat ursprünglich Kapazitäten für 3.000 Menschen. Nach und nach kamen immer mehr Menschen. Schließlich waren es 9.000. Das Camp wurde durch verschiedene Projekte ein kleines bisschen schöner und wohnlicher gemacht, so wie es eben unter diesen Umständen möglich war - mit Solar-Lampen, neuen Zelten und Zwischenwänden in den überfüllten Räumen. Alle atmeten auf und hofften heimlich, dass alles gut werden würde.
Seit August 2019 hat sich einiges geändert. Die Zahl der Flüchtlinge in Moria ist auf 19.000 angewachsen – Männer, Frauen und Kinder. Drei Viertel von ihnen hausen in den Olivenhainen rund ums Camp, d. h. ohne Elektrik, Sanitäreinrichtungen und häufig mit Wurfzelten auf einer Palette, nur notdürftig gegen Regen und Kälte geschützt.
Auch im Camp selber ist das Stromnetz längst überfordert, weil zu viele Menschen Strom abzapfen. Ab 10 Uhr morgens gibt es kaum noch Wasser und die angekündigten Generatoren lassen auf sich warten.
Leider geschehen immer wieder Menschenrechtsverletzungen, was man auch im Internet nachlesen kann. Die Katastrophe ist ganz nahe gekommen, aber anders als gedacht. Es gab Demonstrationen von Seiten der Flüchtlinge, die teilweise mit Tränengas niedergeschlagen wurden, und der Bevölkerung. Irgendwie haben sie es aber nicht geschafft, sich zusammen zu schließen, obwohl sie doch das gleiche wollen.
Der Ruf „Wir wollen unser Leben zurück“ ging erst gegen die Flüchtlinge, inzwischen immer mehr gegen die Hilfsorganisationen. Das Denken, dem die lokalen Medien nicht widersprechen, ist, dass die Helfer mit den Schleppern und Erdogan unter einer Decke Stecken und sich an der Flüchtlingskrise bereichern. Wenn sie nicht da wären, so die Logik, würden auch keine Flüchtlinge mehr kommen.
So nimmt die Gewalt gegen Hilfsorganisationen vor Ort immer mehr zu: Autos werden zerkratzt, Scheiben eingeschlagen, Mitarbeiter und Ehrenamtliche mit Steinen beworfen, wenn sie zur falschen Zeit am falschen Ort sind.
Das Camp selbst ist aktuell der ruhigste und friedlichste Ort, wobei „friedlich“ in Moria immer bedeutet, dass täglich nur eine Stichverletzung behandelt wird. Flüchtlinge können sich momentan freier bewegen als Flüchtlingshelfer, auf die gerade regelrecht Jagt gemacht wird.

Viele haben den Mut verloren und sind abgezogen. „Warum bleiben Sie denn trotz allem hier“, wurde unsere Kollegin Andrea Wegener von einer Journalistin gefragt. Spontan antwortet sie darauf: „Weil unsere Liebe zu den Menschen hier größer ist als unsere Angst“.

Durch die Corona Krise hat sich auch die Situation für die Hilfsorganisationen vor Ort wieder verbessert. Mittlerweile sind auch dort alle Schulen, Cafe‘s und Restaurants, Friseurläden und öffentlichen Stände usw. zu. Lesbos wird immer mehr zu einer Geisterinsel.

Der geplante Transport vom letzten Samstag wurde annulliert. Grundsätzlich stehen Container für Transporte bereit. Wann sie fahren können, ist durch Corona leider unklar. Wir sind mit dem Partner vor Ort in regem Kontakt und planen, schnellstmöglich wieder Hilfe auf den Weg zu bringen.

Dieser Bericht ist ein Auszug aus dem Blog von GAiN-Mitarbeiterin Andrea Wegener. Weitere Infos gibt es hier: https://andreasnotizen.jimdofree.com

deutschland betetAls Evangelische Allianz in Deutschland (EAD) rufen wir zum Gebet auf: Jeden Abend um 20.20 Uhr – mit vielen anderen Christen an vielen Orten – zeitgleich!

Das Erste und Wichtigste, wozu ich die Gemeinde aufrufe, ist das Gebet, und zwar für alle Menschen. Bringt Bitten und Fürbitten und Dank für sie alle vor Gott! Betet für die Regierenden! (1.Timotheus 2,1-2a) Dieser neutestamentliche Grundauftrag an alle Christen gilt jetzt erst recht angesichts der Krise und Verunsicherung durch Covid-19. (Und wenn 20.20 Uhr nicht passt, natürlich gern auch zu jeder anderen Tageszeit.) Unser Land hat sich in wenigen Tagen verändert. Wie immer man dazu stehen mag: Die ‚Coronakrise‘ und die damit verbunden behördlichen Anweisungen und Empfehlungen sind in Windeseile dabei, das private und öffentliche Leben in weiten Teilen umzugestalten. Wer hätte noch vor Wochen vermutet, dass dies jemals so geschehen könnte!?! Dies löst Fragen, Verunsicherung und Ängste aus. Aber wir sind sicher: Der Glaube an Jesus Christus bildet – gerade in Krisen – ein Fundament, um mit Gelassenheit, Verantwortungsbewusstsein und ohne Furcht zu reagieren. Unser Leben, unsere Zukunft und unser Land sind in seiner Hand!

In welchem Rahmen können wir jetzt beten? Gebetsversammlungen sind angesichts der behördlichen Anweisungen und Empfehlungen nicht mehr möglich. 

  • Das persönliche Gebet „im Kämmerlein“ (Matthäus 6,6) ist hingegen jederzeit möglich!
  • Ebenso ist Gebet am Telefon zu zweit, zu dritt jederzeit möglich. Skype und andere Formen der Bildtelefonie sind alternativ zu empfehlen.
  • Örtliche Allianzen sollten über die bekannten Anliegen hinaus lokale Gebetsanliegen aus den Städten und Kommunen an die örtlichen Allianzgemeinden und bestehende Gebetsinitiativen weitergeben.

Wofür können wir beten?

  • Wir beten für erkrankte Menschen, dass sie die heilende Hilfe Gottes erfahren und Sein Friede in ihrem Leben regiert.
  • Wir beten für die Eindämmung und Überwindung des Virus.
  • Wir beten für Verantwortungsträger, dass sie verantwortungsvolle und richtige Entscheidungen treffen.
  • Wir beten für das medizinische Personal in Krankenhäusern, dass sie physische und mentale Kraft haben in dieser belastenden Gesamtsituation.
  • Wir beten für unsere Kirchen und Gemeinden, dass sie offene Augen und helfende Hände haben für Menschen, die jetzt Unterstützung brauchen.
  • Wir beten für die Menschen in unserem Land, dass sie sich mit ihren Fragen und Ängsten in dieser Situation an Gott wenden.
  • Wir beten, dass Christen als Hoffnungsträger und Ermutiger auffallen.

Und wir vergessen im Gebet nicht die vielen anderen Brandherde und notvollen Situationen auf dieser Erde. So viele Menschen brauchen die Hilfe, den Trost und den Frieden Gottes! Wir sind dankbar für alle medizinische und pflegerische Hilfe, ebenso für alle Kompetenz der Epidemiologen und Virologen. Über allem glauben wir an den Gott, der als Schöpfer Himmels und der Erde alle Macht in Seinen Händen hält. Darum wenden wir uns voller Vertrauen an IHN. Deshalb können wir Hoffnungsträger in dieser Welt sein und Menschen ermutigen. Eine tolle Chance, unseren Glauben sichtbar werden zu lassen!

Ekkehart Vetter (Vorsitzender)

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Hoffnungskirche Herten

Das Gemeindebüro ist ab sofort montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr telefonisch zu erreichen. 

Anschrift + Kontakt

Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde - Baptisten
Hochstraße 3, 45699 Herten

Telefon: 02366 419494
Email: gemeindebuero@efg-herten.de
Website: www.efg-herten.de

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gemeindeleiterin@efg-herten.deImke Guenat
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Pastor

stefan38x50Stefan Reinelt
Jugendreferent

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